Radverkehr: Für die Zukunft in die Pedale treten

E-Bikes erlebten dieses Jahr einen regelrechten Boom. Während sich früher vor allem Freizeit-Radfahrer*innen ein E-Bike zulegten, geht der Trend heute auch zum Pendler*innen-Fahrrad. Um das zu einer attraktiven Alternative zu machen müssen Radverbindungen so gebaut sein, dass man schnell und bequem von A nach B kommt. Besonders am nördlichen Rand des Wahlkreises, wenn der Hochschwarzwald beginnt, sind schnell Steigungen von mehreren Hundert Höhenmetern zu bewältigen. Bei früheren Radwegeplanungen war das oft ein Problem. Mit einem E-Bike lassen sich aber auch diese Steigungen besser bewältigen.

Der Landkreis Waldshut hat 2016 ein Radverkehrskonzept verabschiedet. Darin gibt es einen ganzen Strauß an Maßnahmen, von neuen Radwegmarkierungen über Lückenschlüsse bis hin zu neuen Radwegen und Radschnellverbindungen. Ich will mich dafür einsetzen, dieses Konzept weiter voranzubringen und auch weiterzuentwickeln. Besonders die Radschnellverbindungen (im Konzept als Pendlerrouten bezeichnet) liegen mir sehr am Herzen. Gut ausgebaute, vom restlichen Verkehr getrennte Radwege sind der Schlüssel um mehr Menschen hier in der Region aufs Rad zu bringen . Das solche Radschnellwege funktionieren, zeigen Beispiele aus Amsterdam, Kopenhagen, Stuttgart und dem Ruhrgebiet. In Zukunft hoffentlich auch hier am Hochrhein.

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